Baufeldfreimachung in Watzkendorf beginnt

In Watzkendorf stehen größere Veränderungen an: Das Straßenbauamt Neustrelitz bereitet den Ausbau der Ortsdurchfahrt vor, der im zweiten Quartal 2026 starten soll. Bevor die eigentlichen Bauarbeiten beginnen können, wird das Baufeld zunächst freigeräumt. Dazu zählt auch das Entfernen von Bewuchs wie Sträuchern und kleineren Gehölzen. Diese Arbeiten müssen bis Ende Februar abgeschlossen sein. Grund hierfür ist der Beginn der Brutzeit vieler Vogelarten ab dem 1. März, wodurch Eingriffe in die Vegetation nur eingeschränkt zulässig sind.

Watzkendorf aus der Luft

Ebenfalls Teil der Vorbereitungen ist ein Amphibienzaun, der bis Ende Januar gesetzt wird. Er sorgt dafür, dass wandernde Frösche und Kröten nicht in den späteren Baustellenbereich geraten. Da die Tiere je nach Witterung bereits früh aktiv werden können, ist der Zeitplan eng gesteckt.

Für einige dieser Maßnahmen wird der Verkehr zeitweise halbseitig am Baufeld vorbeigeführt. Verkehrsteilnehmende sollten in diesen Abschnitten besonders aufmerksam fahren. Sobald der eigentliche Straßenbau beginnt, wird die Ortsdurchfahrt für einen längeren Zeitraum voll gesperrt. Die Bauzeit ist derzeit mit rund zweieinhalb Jahren veranschlagt. Weitere Details zu Ablauf, Sperrungen und möglichen Umleitungen möchte das Straßenbauamt rechtzeitig vor dem Baustart bekanntgeben. Derzeit läuft die Ausschreibung für die Baumaßnahme.

Freigabe der Ortdurchfahrt Blankensee

Nach etwa anderthalb Jahren soll die offizielle Freigabe der Ortsdurchfahrt Blankensee in den nächsten Tagen, am Dienstag, dem 28. Oktober 2025 erfolgen. Damit findet die Sperrung, welche teilweise zu erheblichen Einschränkungen führte ihr Ende. Im Zuge der Bauarbeiten wurde nicht nur die Straße saniert, sondern auch die Wasserleitungen wurden ausgetauscht.

Die Straße während der Bauarbeiten

Während die Bauarbeiten in Blankensee damit zu einem Abschluss kommen, beginnen die Planungen für die Hauptstraße in Watzkendorf. Diese soll im Jahr 2026 ebenfalls saniert werden, angedacht ist der Baubeginn für März des nächsten Jahres. Neben der Straße sollen hier ebenfalls Gehwege und die Straßenbeleuchtung in Angriff genommen werden.

Modernisierung des Sportplatzes in Blankensee

Beginnend mit dem 15. Oktober 2025, wird der Sportplatz in Blankensee modernisiert. Dafür benötigte ein einige Anläufe innerhalb der letzten 23 Jahre. Probleme wie steigende Baukosten führten zu Neuplanungen, bis schlussendlich ein tragfähiges Angebot gefunden werden konnte. Bei Baukosten von 1,4 Millionen € werden hierbei 700.000 € von der Gemeinde Blankensee getragen. Zusätzlich müssen Mittel zur Sicherung der Baustelle bereitgestellt werden.

Bis Oktober 2026 kann der Sportplatz nicht genutzt werden

Der Sportplatz ist ein wichtiger Standortfaktor für die regionale Schule in der Gemeinde und bleibt somit auch in Zukunft erhalten. Bei einem planmäßigen Ausbau sollen die Bauarbeiten im Oktober 2026 abgeschlossen sein.

Einbau der Asphaltdeckschicht in Blankensee

In den nächsten Tagen tritt in Blankensee der Ausbau der Ortsdurchfahrt in seine nächste Bauphase. Ab Montag, dem 19. Mai 2025, bis voraussichtlich Freitag, dem 23. Mai 2025, wird im Abschnitt zwischen Bahnübergang und der Anbindung Warbender Straße die Asphaltdeckschicht eingebaut. Für diesen Zeitraum muss der betroffene Bereich – auch für Anlieger – voll gesperrt werden.

Auch für Anlieger ist die Straße nicht mehr befahrbar

Die Sperrung ist notwendig, da die bereits vorhandene Asphalttragschicht zunächst mit Wasserhochdruck gründlich gereinigt werden muss. Nach einer Trocknungszeit von ein bis zwei Tagen folgt das Aufbringen einer Bitumenemulsion, die als Haftvermittler zur finalen Deckschicht dient. Erst danach kann der heiße Asphalt eingebaut werden. Da dieser zunächst abkühlen muss, bleibt der Abschnitt vorerst unpassierbar.

Auch Bahnreisende sind betroffen: Vom 19. bis 23. Mai 2025 ist das direkte Anfahren des Bahnhofs mit dem Auto nicht möglich. Fahrzeuge müssen außerhalb des Baufeldes abgestellt werden. Der Zugang zum Bahnhof ist über die bereits fertiggestellten Gehwege weiterhin zu Fuß erreichbar.